Die Räuber von Schönaich - Es war einmal...

 

Schönaich: Die südlichste Gemeinde des Landkreises Schweinfurts mit ihren ca. 80 Einwohnern und der katholischen Kirche, die dem Erzengel Michael geweiht ist (ein neugotisches Bauwerk aus dem 19. Jahrhundert), blickt zurück auf eine ereignisreiche Geschichte.

An den Decken und Wänden zahlreicher Kirchen und Schlösser unserer Heimat bewundern wir noch heute die kunstvollen Verzierungen und Figuren, die in Gips geformt sind. Die Anfertigung von Stuck war in der Zeit des Barock ein einträgliches Geschäft.

Viele solche Künstler kamen aus Italien. So auch die Gipser-Familie Bory, die sich in Schönaich niederließ. Als die Stuckaufträge immer seltener wurden, suchte diese Familie ihren Lebensunterhalt auf weniger redliche Weise, nämlich durch Rauben und Stehlen zu verdienen.

Lange Zeit konnte die Polizei den Borys nichts anhaben, da sie sich nie ertappen ließen und auch ihre Beute sehr schlau zu verstecken wussten.
Doch wie das Sprichwort sagt: "Der Krug geht so lange zum Brunnen, bis er bricht". Nach verbüßter Strafe wanderten sie nach Amerika aus. Die Schönaicher aber tilgten jede Erinnerung an ihre unliebsamen Mitbürger, indem sie das Haus der Borys dem Erdboden gleichmachten.

Eine Übersicht über die aktuellen Bauplätze in Schönaich finden Sie hier.

 

 

Gewerbebetriebe im Ortsteil Schönaich

1 Gewerbebetriebe gefunden.

Vereine im Ortsteil Schönaich

2 Vereine gefunden.

1